Physiotherapie Tom Haagmans


Praxis für Physiotherapie Tom Haagmans


Issumer Tor 24a
47608 Geldern

Telefon: 0 28 31 - 63 03 0 28 31 - 63 03
E-Mail: info@physio-haagmans.de



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Gesundheitsnews



Europäischer Tag der Logopädie am 6. März 2024
Wie Eltern die Sprachentwicklung ihres Kindes fördern können

Anlässlich des Europäischen Tages der Logopädie informiert der Deutsche Bundesverband für Logopädie e.V. (dbl) über die Möglichkeiten und Chancen, die die logopädische Expertise in Prävention, Beratung und Therapie für viele Menschen aller Altersgruppen bieten kann.

Ein wichtiges Feld ist dabei die Beratung und Unterstützung von Eltern hinsichtlich der Frage, wie die Sprachentwicklung ihrer Kinder unterstützen und fördern können. Wer nachfolgende Hinweise beachtet, schafft gute Voraussetzungen dafür, dass diese erfolgreich und entspannt verläuft.

Eltern sind Experten für das Befinden ihres Kindes

Eltern verfügen über eine angeborene Fähigkeit, sich sprachlich auf das Niveau ihrer Kinder einzustellen. Sie verstehen ihr Kind in der Regel auch ohne Worte und merken, wenn es ihm nicht gut geht, wenn es sich zurückzieht. Väter und Mütter können einschätzen, was ihr Kind sprachlich leisten kann. Sie sind es auch, die ihren Kindern sprachliche Vorbilder sind.
Eltern können die Sprachentwicklung ihres Kindes zwar nicht weiter vorantreiben, als es das komplexe Zusammenspiel aller Entwicklungsbereiche jeweils zulässt, sie können jedoch gute Bedingungen für die Entwicklung ihres Kindes schaffen.

Erfahrungen anbieten

Die Sprachentwicklung ist eingebettet in die Gesamtentwicklung des Kindes. Kinder benötigen  Erlebnisse im Alltag, um ihr Sprachvermögen aufbauen: Erfahrungen mit Bewegung, mit Gegenständen und Gefühlen, mit zwischenmenschlicher Verständigung, mit Problemlösungen und gemeinsamen Unternehmungen wie dem Einkaufen, mit Spielplatz- oder Zoobesuchen.

Auf die Intuition vertrauen

Kinder lernen Sprache spielerisch beim Erkunden ihrer Umwelt, beim Auseinandersetzen mit Dingen und Personen, beim Spielen. Die Natur hat uns hierfür gut ausgestattet: das Kind mit den nötigen Basisfähigkeiten wie Hören, Sehen, Schmecken und Tasten und mit einer Vorliebe für den zwischenmenschlichen Austausch und die Eltern mit einer intuitiven Anpassungsfähigkeit an die Möglichkeiten des Kindes. Eltern benötigen deshalb keine besondere Ausbildung, um ihr Kind zu verstehen – Einfühlungsvermögen und gutes Zuhören reichen aus.

Einfache Kommunikationstipps

Kleine Kinder benötigen noch etwas mehr Zeit, um ihre Gedanken zu auszudrücken. Es ist wichtig, das Kind aussprechen zu lassen und nicht zu verbessern, während es redet. Anstatt das Kind aufzufordern, etwas nachzusprechen, sollten Eltern in vollständigen, unkomplizierten Sätzen wiedergeben, was es gesagt hat (Beispiel: Kind: „Bus tommt“, Eltern: Ja, da kommt der Bus“). So zeigen Eltern ihrem Kind, dass sie es verstanden haben und bieten zudem ein korrektes Sprachvorbild an. Das Gefühl, in der Kommunikation ernst genommen zu werden, ist eine sehr wirksame Unterstützung des Spracherwerbs.

Gemeinsam Spaß haben

Singen, Tanzen, Bilderbücher anschauen und Geschichten erzählen – alles, was sich sprachlich begleiten lässt und Eltern und Kindern Freude bereitet, unterstützt den Spracherwerb. Grundsätzlich ist eine spielerische Atmosphäre hilfreich: Die kindgerechte Art zu lernen ist das Spiel. Eltern sollten sich täglich Zeit nehmen, die nur für Ihr Kind bestimmt ist und in der sie nicht parallel noch etwas anderes tun.

Schaden Fernsehen und Computer?

Fernsehen und Computer sind nicht generell schädlich. Aber der Umgang damit sollte sorgsam und altersgerecht gestaltet werden. Es ist ratsam, den Konsum zu begrenzen. Wenn Kinder Fernsehen oder Computerspiele nutzen, sollten Eltern mit ihnen über die Sendungen bzw. die Spiele sprechen: Was hat dem Kind besonders gefallen, wie hat es die Sendung oder das Spiel erlebt usw.

Weitere Informationen und zahlreiche Materialien zu den Themen Sprachentwicklung, Sprachförderung, Sprachstörungen und Mehrsprachigkeit finden Sie auf der Website des Deutschen Bundesverbandes für Logopädie e.V. (dbl) unter www.dbl-ev.de

Zum Europäischen Tag der Logopädie

Der Europäische Tag der Logopädie wird am 6. März 2024 zum zwanzigsten Mal begangen. In Deutschland ist er auch im „Jahresplaner Gesundheitstage 2024“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gelistet. Ins Leben gerufen hat ihn der Europäische Dachverband der Nationalen Logopädie-Verbände, ESLA. Dem Dachverband gehören 35 Verbände aus zahlreichen europäischen Ländern an, die mehr als 40.000 Logopäd*innen repräsentieren.

Wie Gehfähigkeit und Mobilität von Schlaganfallpatient:innen signifikant verbessert werden können
Eine neue Studie der SRH Hochschule für Gesundheit und des SRH Gesundheitszentrums Waldbronn untersucht die Wirksamkeit eines leitliniengerechten Therapiekonzeptes nach Schlaganfall.

„Um Patient:innen stets die bestmögliche Behandlung bieten zu können, ist es von enormer Bedeutung, Therapiekonzepte regelmäßig zu überprüfen und weiterzuentwickeln. In einer neuen Studie mit dem SRH Gesundheitszentrum Waldbronn haben wir daher die Implementierung der 2015 veröffentlichten Leitlinie ReMoS (Rehabilitation der Mobilität nach Schlaganfall) untersucht, die über 250 evidenzbasierte Empfehlungen zur Mobilitätsverbesserung nach Schlaganfall umfasst und sich an wichtigen Zielkriterien wie Gehfähigkeit, -geschwindigkeit oder -strecke orientiert“, erläutert Prof. Dr. Claudia Barthel, Professorin im ausbildungsintegrierenden Bachelor-Studiengang Physiotherapie am Campus Stuttgart der SRH Hochschule für Gesundheit.

Dabei wurden 50 Studienteilnehmer:innen im Alter von 45 bis 88 Jahren wissenschaftlich begleitet. Die Ergebnisse, die in der Fachzeitschrift „pt Zeitschrift für Physiotherapeuten“ publiziert wurden, zeigen, dass das leitliniengerechte Therapiekonzept signifikante Verbesserungen in der Mobilität und Gehfähigkeit der Patient:innen nach Schlaganfall bewirken kann. Insbesondere die Gruppentherapie erwies sich als effektiv, um die Ressourcen der Therapeut:innen optimal zu nutzen und den Patient:innen eine alltagsorientierte Therapie zu ermöglichen.

Prof. Dr. Claudia Barthel betont: „Die Ergebnisse dieser Studie liefern wertvolle Erkenntnisse für die Entwicklung evidenzbasierter Therapiekonzepte in anderen Fachabteilungen. Besonders freut es uns, dass wir mit dieser Studie auch die Kooperationen innerhalb der SRH stärken konnten und auch eine Absolventin unseres Bachelor-Studiengangs beteiligt war.“

Hier geht’s zur Studie: https://physiotherapeuten.de/artikel/implementierung-der-remos-leitlinie-bei-schlaganfall/

Das steckt hinter einer Lymphdrainage
In der Physiotherapie in Dortmund nimmt die Lymphdrainage einen festen Platz ein. Diese Massage-Technik fokussiert sich auf das Lymphsystem und entfaltet ihre Wirkung bei vielen Gesundheitszuständen.

Die Lymphdrainage ist eine physiotherapeutische Maßnahme. Sie konzentriert sich auf das Lymphsystem des Körpers, ein Netzwerk von Gefäßen und Knoten, das eine entscheidende Rolle im Immunsystem spielt. Die Lymphdrainage ist eine sanfte Massage-Technik, die darauf abzielt, den Fluss der Lymphe zu verbessern und überschüssige Flüssigkeiten aus dem Gewebe zu entfernen. Dieser Prozess hat nicht nur einen entspannenden Effekt, sondern kann auch verschiedene gesundheitliche Vorteile bieten. Auch in Dortmund kommt die Lymphdrainage immer häufiger zum Einsatz.


Indikationen für die Lymphdrainage

Die Anwendung der Lymphdrainage erfolgt in der Regel bei bestimmten gesundheitlichen Bedingungen. Eine der Hauptindikationen ist die Behandlung von Lymphödemen, bei denen es zu einer Ansammlung von Lymphflüssigkeit kommt, die oft mit Schwellungen und Unwohlsein einhergeht. Dies kann nach chirurgischen Eingriffen, Traumata oder bei bestimmten Erkrankungen auftreten.

Darüber hinaus wird die Lymphdrainage auch bei Ödemen eingesetzt, die durch Probleme im venösen System verursacht werden. Menschen mit venösen Insuffizienzen oder anderen Kreislaufstörungen können von dieser Therapie profitieren, um Schwellungen zu reduzieren und die Durchblutung zu fördern.


Anwendungsgebiete über die Entschlackung hinaus

Neben der Behandlung von Schwellungen spielt die Lymphdrainage auch eine Rolle in der Rehabilitation nach Sportverletzungen. Durch die Förderung des Lymphflusses trägt sie zur Reduzierung von Entzündungen und zur beschleunigten Heilung bei. Sportler und Sportlerinnen nutzen diese Methode oft, um ihre Genesung zu beschleunigen und die Belastung auf ihr Immunsystem zu minimieren.

Darüber hinaus wird die Lymphdrainage auch bei der Behandlung von Cellulite eingesetzt. Obwohl die Forschung zu diesem Thema gemischt ist, berichten einige Menschen von einer Verbesserung des Hautbildes und einer Reduzierung von Cellulite nach regelmäßigen Sitzungen.


Wann ist Vorsicht geboten?

Trotz ihrer vielfältigen Vorteile ist die Lymphdrainage nicht für jeden geeignet. Menschen mit akuten Infektionen, Thrombosen oder bestimmten Herzerkrankungen sollten vor Beginn einer solchen Therapie einen Arzt oder eine Ärztin konsultieren. Eine professionelle Einschätzung ist entscheidend, um sicherzustellen, dass die Lymphdrainage die richtige Wahl ist und keine unerwünschten Komplikationen verursacht.